| Gemeinde : | Kaufbeuren Neugablonz |
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| Region : | Ostallgäu | ||
| Landkreis : | Kaufbeuren | ||
| Seehöhe : | 679m | ||
| Einwohner : | ca. 44.000 | ||
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Umgeben von den bewaldeten Höhen des Alpenvorlandes und eingebettet
in das freundliche Tal der Wertach liegt Kaufbeuren inmitten des östlichen Allgäues. Mit 44.000 Einwohnern ist sie die drittgrößte kreisfreie Stadt des bayerischen Regierungsbezirkes zeigt sich traditionsbewußt und ihrer mehr als 1.000 Jahre alten Geschichte verpflichtet : Mittelalterliche Türme und Mauern, stolze Bürgerhäuser und kunstreiche Kirchen, idyllische Gassen, belebte Straßen und heimelige Plätze prägen auch noch das Bild der Altstadt. |
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Sicherlich hatte König Konrad IV. die damalige erste Blüte der Stadt vor Augen, als er in der ersten
noch erhaltenen mittelalterliche Königsurkunde in deutscher Sprache vom 25. Juli 1240 Kaufbeuren
mit sichtlichen Stolz als "unser stat zu Bueron" bezeichnete.
Das ist nicht verwunderlich, denn Kaufbeuren ist eine Stadt, die ihre stolze und jahrhundertealte Geschichte bewahrt hat, die ihre Gegenwart gut besteht und die sicherlich auch ihre Zukunft meistern wird. Und Kaufbeuren ist spürbar eine Stadt mit Herz und Seele, sozusagen eine urbane Persönlichkeit, ein Gemeinwesen, das sich aus der Harmonie wie aus der Spannung zwischen Innenleben und Stadgestalt bildet und lebt. Man spürt es ganz einfach, wenn am sich mit der der geschichtlich-kulturellen, aber auch mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Kaufbeurens vertraut macht; man erlebt es, wenn am die so viel Geschäftigkeit und städtisches Leben ausstrahlende alte Kernstadt mit ihren mittelalterlichen Bauten und den schönen Straßen begeht - besonders zur Zeit des herrlichen historischen Tänzelfestes; man erkennt es aber auch, wenn man das über die alten Stadtmauern gewachsene junge Kaufbeuren und die neuen Stadteile ansieht, insbesondere das eine wohl einzigartige Aufbauleistung dokumentierte Neugablonz, und wenn man die neuentstandenen Wohngebiete durchstreift, mit ihren Schulen und Freizeitstätten und allen anderen notwendigen kommunalen Einrichtungen; man erkennt aber auch Gewerbe- und Industriebereiche, und man freut sich schließlich bei Betrachtung des geographisch-landschaftlichen Umfeldes an unserer Stadt im Ostallgäuer Land. |
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Rathaus : Erbaut von 1879 bis 1881 nach Plänen von Georg Hauberrisser im Stil der Neurenaissance. Nach einem Dachstuhlbrand im Jahre 1960 wurden die Dachaufbauten und die Fassade umgestaltet. Im Treppenhaus eine Glasfenstergruppe und in den Sitzungssälen Gemälde von Wilhelm Lindenschmidt d. J. und Ludwig Herterich. | ||
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Stadtmauer mit Fünfknopfturm : Die Stadmauer wurde um 1200 erbaut, um 1420 erhöht und mit
einem überdachten Wehrgang versehen. Die Stadmauer war ca. 1.500m
Lang und hatte 3 Tortürme und 9 Wehrtürme. Der Fünfknopfturm ist das Wahrzeichen der Stadt Kaufbeuren, erbaut um 1420, 87 Stufen führen zu der noch heute bewohnten Türmerstube. Auf dem Schild die Wappen der im 1.Weltkrieg verbündeten Mittelmächte - Türkei, Bulgarien, Deutsches Reich und Österreich-Ungarn. |
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Zollhäuschen : beim ehem. Kemptener Tor, später auch Gaistor genannt. im 19.Jhdt. und bis 1921 Wohnung des Pflasterzolleinnehmers, östlicher Eckturm des Vortores als Stumpf erhalten. | ||
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"Blasiusberg" - Weg zur Blasiuskirche : Stilreinheit von Gebäude und Innenausstattung der Spätgotik des 15. und 16.Jhdt. zeichnet die Blasiuskirche aus. Altar von Jörg Lederer (1518), Kruzifixus an einem Baumkreuz (14.Jhdt), Reliquienaltärchen (15.Jhdt) und 66 Bildtafeln. | ||
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Stadtmuseum : 1879 wurde das Museum gegründet und zählt somit zu den ältesten
Museen in Schwaben. Unter Hinzunahme der Sammlungen "Volkskunst im Allgäu" von 1901
und der "Ludwig-Ganghofer-Gedächtnisstätte" von 1928 entstand 1634 das "Heimatmuseum".
Heute bietet das Stadmuseum nicht nur ein reiches Maß an Stadt- und Regionalgeschichte,
sondern auch die große Kruzifix-Sammlung von Pfarrer Wiebel, Allgäuer Holzplastiken seit
1200 und protestantische Hinterglasbilder. |
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Kaiser-Max-Straße - "Gute Stube" | ||
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Am Obstmarkt - Fußgängerzone |