Gemeinde : Hohenschwangau
    
Region : Allgäu
Landkreis :
Seehöhe :
Einwohner :

 
   

Urlaub in Hohenschwangau


Urlaub am See oder in den Bergen? Kulturreise oder lieber Gesundzeit? Erfahrene Hohenschwangaufreunde empfehlen: Am besten alles auf einmal, am besten in Hohenschwangau. Verständlich: Zwei Königsschlösser, vier Seen und eine Fülle von Gipfeln liegen hier praktisch vor der Haustür. Dazu gibt's eine Extraportion gesundes Klima - und schon wird auch Neulingen klar, warum die Kühe hier wirklich etwas glücklicher, die Menschen etwas leichter lächeln und so viele Gäste gerne wiederkommen.

Er ist der Märchenkönig. Kein König wird in Bayern so geliebt wie König Ludwig II. Besonders in Hohenschwangau. Immerhin liegt kein anderes Dorf seinen Lieblingsschlössern näher und nirgendwo schaut man schon geographisch so zu ihm auf.

Schloß Neuschwanstein
Im Sommer führt der romantischte, aber auch anspruchsvollste Weg über die Pöllatschlucht. Einfach vom Hohenschwangau aus in die Schlucht (geschütztes Naturdenkmal!) und den steilen Felswänden folgen! Auf der Marienbrücke ist es dann soweit: über dem 45 m hohen Wasserfall stehend, tut sich der Blick auf die "Gralsburg" auf. Unnahbar steht das 1869-1886 von Ludwig II. erbaute Schloß über dem Dorf.

Schloß Hohenschwangau
Das 1832-1836 von Maximilian II. umgebaute Schloß war die glückliche Kinderstube des traurigen Königs und ist durch eine schmale, für den Verkehr gesperrte Straße mit dem Dorf verbunden. Eingeweihte wählen jedoch den Waldweg, vorbei an jahrhundertealten Eiben und Trauerbuchen.

Schwanengau! Der klingende Name verspricht viel, das Land hält alles. Nicht umsonst sagte schon König Ludwig II.: "Dies idt einer der schönsten Plätze, die zu finden sind..." Wild sind die Gipfel, saftig die Wiesen und wie verzaubert liegen die Seen. Max II. erklärte es zu seiner Sommerresidenz, Ludwig II. zu seiner Wahlheimat.

Aber auch andere Prominente sind hier zu Hause: Über 20 wilde Orchideenarten und 228 verschiedene Vögel (gezählt am Forggensee!) zum Beispiel. Sie beweisen, wie gesund die Natur ist, auch für den Menschen. Das liegt unter anderem am voralpinen Reizklima. Warme Sonnentage, unterbrochen von kurzem Platzregen, lassen Barometer und Thermometer tanzen, regen den Kreislauf an und stärken die Abwehrkräfte.


Traditionen

Als der Heilige Magnus im 1. Jahrtausend n. Chr. von Füssen aus das Allgäu missionierte, hatte er wohl ein leichtes Spiel. Wer wolte beim Anblick dieser Landschaft auch nicht an einen gnädigen Schöpfer glauben? Seitdem sind Glaube und Brauchtum hier innig verwoben und bis heute lebendig. Aus Tradition? Sicher. Aber auch aus tiefsten Herzen.

Weniger großartig, aber nicht minder eindrucksvoll sind die vielen kleinen Glaubensbeweise im Alltag, wie die Bergmessen an Drehhütte und Jägerhütte und das Adventsingen in der Pfarrkirche. Ein Beispiel ist auch die Kirche St. Georg. Sie stammt aus dem 15. Jh., brannte 1754 nach einem Blitzschlag teilweise ab und wurde durch teils rührende Opfer der Bevölkerung wieder aufgebaut. Die Altäre sind wie sämtliche Dorfbrunnen Beweise einheimischer Schnitzkunst!

Natürlich sind bei fast jedem Fest Trachtenverein und Musikkapelle dabei. Ob beim traditionellen Maibaumaufstellen, beim Bauerntheater, bei den Allgäuer Viehscheiden im September oder beim Alphornblasen am Alpsee (Mai bis September, montags 20.00 Uhr). Gamsbart, Dirndl und Musik gehören selbsverständlich dazu. Sehr zur Freude der Zuschauer, die so gelebtes Brauchtum zu sehen und zu hören bekommen.