
| Gemeinde : | Füssen Bad Faulenbach Hopfen am See Weißensee |
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| Region : | Ostallgäu | ||
| Landkreis : | Füssen | ||
| Seehöhe : | 800 - 2.000m | ||
| Einwohner : | |||
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Füssen-Bad Faulenbach, Hopfen am See, Weißensee
Füssen - die malerische Stadt in der südöstlichen Ecke des bayerischen Regierungsbezirkes Schwaben birgt Kunst, Kultur, Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten in Hülle und Fülle. Die Gegend um Füssen wurde geformt durch die verschiedenen Eiszeiten, vor allem durch die Kraft des Lechgletschers. Zahlreiche Moränenhügel und die meisten Voralpenseen sind heute noch sichtbare Zeugen aus jenen Zeiten. Funde aus dem Ende der Altsteinzeit (14.000 bis 9.000 v.Chr.), reichlich Material der Mittelsteinzeit weisen auf eine vorübergehende Anwesenheit von Menschen hin. Durch die Feldzüge der Augustus-Stiefsöhne wurde die Gegend allmählich romanisiert. Kaiser Claudius ließ zur engeren Anbindung des neuen Gebietes an das Römische Reich eine Militärstraße, die Via Claudia Augusta, anlegen. Als Handelsstraße trug sie im Mittelalter wesentlich zum wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt bei. Heute folgt ihrer Trasse die malerische Fußgängerzone von Füssen mit ihren alten Giebeln und den stillen Winkeln. Doch die zweitälteste Stadt des Allgäues bietet noch mehr Zeugnisse ihrer interessanten Vergangenheit. So sollte man sich ausgiebig Zeit für die Erkundung des Hohen Schlosses nehmen, das auf den Grundmauern des spätrömischen Kastells Foetes errichtet wurde. Die Burganlage ist im spätgotischen Stil erbaut und beherbergt eine Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlung. Im Schloßhof beeindrucken die einzigartigen spätmittelalterlichen Illusionsmalereien an den Fassaden die Besucher.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind des ehemalige Benediktinerschloß St. Mang mit dem Museum der Stadt Füssen. Den Schwerpunkt des Museums bildet des denkmalgeschütze Gebäude selbst : zwei begehbare Flügel des ausgegrabenen Kreuzganges, die Annakapelle mit dem berühmten "Füssener Totentanz" von Jakob Hiebeler (1602), zahlreiche Kunstwerke von der Romantik bis zum Rokoko, die barocken Repräsentationsräume des Klosters, darunter der Fürstensaal, und eine Abteilung des Lauten- und Geigenbaus mit einer vollständig ausgestatteteten Geigenbauerwerkstatt. Füssen gilt als die Wiege des gewerbemäßig betriebenen Lauten- und Geigenbaus und erlangte damit im 15./16. Jahrhundert internationale Bedeutung. Heute sind Fürstensaalkonzerte im ehemaligen Kloster St. Mang Höhepunkte des Musiksommers. Die Stiftskirche St. Mang beindruckt mit ihrer romanischen Krypta aus dem 8. Jahrhundert und den Resten eines Freskos der Reichenauer Schule aus dem 10. Jahrhundert. Überwiegend in Bad Faulenbach, dem 1921 eingemeindeten Ortsteil, und in Hopfen am See befinden sich Sanatorien und Kurheime. Schon in früheren Zeiten suchten hier Fürsten, Äbte und Könige ihre Badefreuden. Ein Zeichen, daß die Verbindung von gesunder Natur, herrlicher Landschaft und heilsamen Klima den Menschen immer schon geholfen hat. Der Kurort Füssen blickt auf eine über 55jährige Tradition zurück, Bad Faulenbach schmückt sich mit den Prädikaten Kneippkurort, Mineral- und Moorheilbad, während der Ortsteil Hopfen am See 1967 als Luftkurort und 1968 als Kneippkurort anerkannt wurde. Der Ortsteil Weißensee wurde 1964 als Erholungsort prädikatisiert.
Füssen-Bad Faulenbach, Hopfen am See und Weißensee verfügen über umfangreiche Kurmöglichkeiten und man kümmert sich um Rheuma ebenso wie um Herz und Gefäße. In Bad Faulenbach endet der Autoverkehr am Parkplatz - das gesamte Faulenbacher Tal ist ein Eldorado für Wanderer und Spaziergänger. Ähnlich beschaulich und erholsam ist die Landschaft am Hopfen- und Weißensee. Wanderwege führen mitten in die Fauna und Flora des Königswinkel. Und im Wasser der beiden Seen spiegelt sich das Alpenpanorama. Der Hopfensee als einer der wärmsten Seen im Alpenbereich lädt schon früh im Jahr zum Baden ein. Der Ortsteil Weißensee bietet Reize ländlicher Umgebung mit modernen Kur- und Freizeiteinrichtungen und ist besonders für Familienurlauber geeignet. Nordöstlich der Stadt wurde der Lech aufgestaut zum Forggensee ( benannt nach einer überfluteten Ortschaft ), der mit einer Länge von ca. 12km und einer Breite von ca. 3km eine Seefläche von 16,5qkm bedeckt. Er ist damit der viertgrößte See in Bayern. Segler, Surfer, Angler und Badefreunde können hier ungestört ihrem Hobby nachgehen Mit Wanderstiefeln und Rucksack, Drahtesel oder einer Pferdestärke kann auf 180km markierten Wander- und Radwegen die unberührte Natur des Königswinkel entdeckt werden. 5km von Füssen entfernt befinden sich die Königsschlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein, die jedes Jahr Gäste aus nah und fern anziehen. Vom 1.720m hohen Tegelberg aus schwingt sich der Mutige lautlos mit seinem Drachen oder Gleitschirm, um über Schloß Neuschwanstein und die grünen Wiesen und Wälder hinzugleiten. |